Aufarbeitung der Verfolgung von Schwulen und Lesben während des NS-Zeit

FELS hat sich über viele Jahre intensiv mit der Aufarbeitung und dem bewussten Erinnern an die Verfolgung von Schwulen und Lesben während der Zeit des Nationalsozialismus auseinandergesetzt. Ziel dieser Arbeit ist es, das Leid der Betroffenen sichtbar zu machen und ihre Schicksale dauerhaft im öffentlichen Bewusstsein zu verankern. Ein besonders bedeutendes Projekt in diesem Zusammenhang war die Verlegung von Stolpersteinen vor dem Grillo-Theater.

Mit diesem Gedenkprojekt wurde ein wichtiger Ort geschaffen, der an Menschen erinnert, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder geschlechtlichen Identität entrechtet, verfolgt und ermordet wurden. Die Stolpersteine stehen dabei bewusst im öffentlichen Raum und laden dazu ein, innezuhalten, hinzusehen und sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen. Sie sind nicht nur ein symbolisches Zeichen des Erinnerns, sondern ein konkreter und sichtbarer Ausdruck des Gedenkens an individuelle Lebensgeschichten, die durch das NS-Regime gewaltsam beendet oder nachhaltig zerstört wurden.

Die Arbeit von FELS versteht Erinnerung dabei nicht als abgeschlossenen Prozess, sondern als fortlaufende Verantwortung. Durch Projekte wie dieses wird ein Beitrag dazu geleistet, historische Ausgrenzung und Gewalt nicht in Vergessenheit geraten zu lassen und zugleich ein Zeichen für Vielfalt, Respekt und Menschenwürde in der Gegenwart zu setzen.

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